Kunststofftanks von Ripalgo AG, Schweiz

Was ist ein Trinkwassertank?

Ein Trinkwassertank lagert Trinkwasser und stellt damit eine uneingeschränkte Wasserversorgung sicher. Die dickwandigen und robusten Trinkwasserbehälter gewähren mit ihrer verantwortungsvollen Funktion die hygienische Speicherung des Trinkwassers. Nicht alle Haushalte in der Schweiz können an das Wasserversorgungsnetz angeschlossen werden. Die Zwischenspeicherung des Wassers in hochwertigen Tanks ermöglicht es damit beispielsweise, auch in abgelegenen Alphütten oder auf Baustellen auf die kostbarste Ressource des Lebens zuzugreifen.

Welche Verbauungsformen des Trinkwassertanks gibt es?

Ein Trinkwassertank kann sowohl über als auch unter der Erde verbaut werden.

Oberirdische Trinkwassertanks

Oberirdische Trinkwasserbehälter kommen des Öfteren in Fahrzeugen zum Einsatz. Viele Wohnmobile greifen für die Wasserversorgung auf Trinkwasserspeicher mit einem kleinen Fassungsvermögen zurück. Oberirdische Tanks zur Speicherung von Trinkwasser werden zudem auch in unterschiedlichsten Gebäuden eingesetzt.

Unterirdische Trinkwasserbehälter

Ein erdverlegter Trinkwassertank gewährleistet für regional abgeschiedene Orte die Versorgung mit Quellwasser. Die unterirdisch verbauten Trinkwasserspeicher mit einem großen Fassungsvermögen eignen sich zudem, um vorübergehende Verbrauchsspitzen abzudecken oder längere Trockenperioden zu überbrücken.

Wie lässt sich Trinkwasser in Tanks speichern?

Neben klassischen Trinkwassertanks gibt es weitere Trinkwasserbauwerke, welche das Trinkwasser speichern. Gleichzeitig sind diese Trinkwasserspeicher von elementarer Bedeutung, um die Qualität des Wassers sicherzustellen. Ein umfassendes Trinkwassersystem birgt neben dem Trinkwasserbehälter auch einen Quellschacht und eine Brunnenstube. Diese Vorrichtungen lassen sich je nach Anbieter in Komplettpakten erwerben.

Brunnenstuben

Eine Brunnenstube dient der Sammlung und Prüfung von einer oder mehreren Quellen. Brunnenstuben sind in der Regel begehbar. Die Begehung geschieht zum Teil über Nasseinstiege, aber immer häufiger über Trockeneinstiege. In der Brunnenstube befinden sich mehrere Kammern für verschiedene Quellzuläufe. Pro Zulauf gibt es eine Kammer. Diese Kammern laufen in eine Sammelkammer und von dort aus in ein Reservoir. Jede dieser einzelnen Quellzulaufkammern sind für die Probenahme gut zugänglich und können bei Bedarf auch abgeschaltet werden. Nimmt beispielsweise bei einer Quelle die Wasserqualität ab, lässt sich diese sehr einfach ausschließen.

Meist gelangt das Wasser über einen vorgeschalteten Quellschacht oder direkt aus der Quelle zur Brunnenstube.

Das Speichervolumen ist bei Brunnenstuben in den meisten Fällen nicht relevant, da es hierbei in erster Linie um die Sammlung mehrerer Quellen geht. Wichtig sind außerdem die Entsandung sowie Überprüfbarkeit des Quellwassers. Das nötige Volumen zur Speicherung des Wassers stellt das nachgeschaltete Reservoir zur Verfügung.

Brunnenstuben kommen verstärkt bei kommunalen Trinkwasserversorgungen sowie bei Alpkorporationen zum Einsatz.

Quellsammelschächte (Quellschächte)

Quellschächte bzw. Quellsammelschächte sind in der Regel nicht begehbar.  Die Kontrolle und Bedienung erfolgen von außen oder von oben herab. Meist wird unmittelbar nach der Quellfassung ein Quellschacht gesetzt. Das einlaufende Wasser wird dort entsandet und belüftet.

Es lassen sich auch mehrere Quellen in einen Quellschacht leiten. Das bedeutet, Quellschächte können je nach Größenordnung mit mehreren Kammern versehen werden, um zu gewährleisten, dass jede einzelne Quelle prüf- und ausschließbar ist.

Der Quellschacht ist in der Regel die erste Instanz, die das Wasser auf dem Weg von der Quellfassung bis hin zum Wasserhahn im Haus durchläuft. Anschließend folgt in einigen Fällen eine Brunnenstube. Häufig übernimmt das Reservoir dann die Speicherung des Wassers. Deshalb kommt es auch beim Quellschacht nicht auf das Speichervolumen an. Lediglich bei kleineren Maiensäßen werden teilweise etwas größere Quellschächte eingesetzt, um die Notwendigkeit eines Reservoirs einzusparen.

Ob auf ein Reservoir verzichtet werden kann, hängt von Quelle und deren Wasserzufuhr ab. Diese muss ausreichend Wasser für den Tag liefern.

Quellschächte eignen sich auf dem Weg des Wassers auch hervorragend als Druckbrecherschacht. Nach gewissen Höhenmetern wird dieser dazwischengeschaltet, damit der hydrostatische Druck nicht zu hoch wird.

Trinkwassertank (Reservoir)

Der Trinkwassertank speichert das Wasser bis zum Verbrauch. Er ist die Sammelstelle für das entsandete und eingefasste Wasser aus dem Quellschacht.

Die Reservoirs für Trinkwasser werden in verschiedenen Größen gefertigt. Für einen kleinen Bedarf eignen sich Trinkwasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 2000 Litern. In der Bauform eines Kugeltanks bieten Trinkwasserbehälter außerdem eine sehr stabile Statik mit einer glatten Innenfläche.

Bei größeren Volumen werden zumeist doppelwandige Tanks eingesetzt. Die Doppelwandigkeit dient der Statik und ermöglicht, dass der Tank innen absolut glatt und ohne Rippen produziert werden kann.

Woraus werden Trinkwassertanks hergestellt?

Das Material, in welchem Trinkwasser gelagert wird, muss enorm hohen Standards gerecht werden. Moderne Trinkwassertanks, Brunnenstuben und Quellschächte bestehen aus dem lebensmittelechten und umweltfreundlichen Kunststoff Polyethylen (PE). Hierbei handelt es um sich einen Kunststoff, der auch in der Lebensmittelindustrie und in Wasserleitungen Anwendung findet. Polyethylen ist geruchsneutral und punktet mit einer enormen Stabilität. Zudem verfügt es über optimale Eigenschaften, um Trinkwasser hygienisch zu lagern. Trinkwasserspeicher aus Beton oder anderen Materialien werden dieser Qualität nicht gerecht.

Einsatzgebiete von Trinkwassertanks

Die Einsatzwecke der Wasserspeicher sind vielfältig. Häufig handelt es sich um regional abgeschiedene Gebiete. Aufgrund des geringen Materialgewichts lassen sich Trinkwassertanks aus PE-Kunststoff unkompliziert transportieren – beispielsweise mit dem Helikopter.

Alpine Landwirtschaft

Gemäß geltenden Vorschriften muss das Wasser in hoch gelegenen Landwirtschaftsbetrieben oder Viehanlagen einen einwandfreien Zustand aufweisen. Häufig finden sich in diesen Regionen Quellen. Über Trinkwasseranlagen wird die Fassung, Weiterleitung und Sammlung des Trinkwassers sichergestellt.

Private Liegenschaften

Betreiber einer privaten Liegenschaft, die nicht öffentlich genutzt wird, entscheiden selbstständig über die Qualität ihrer Wasserversorgung. Dennoch empfiehlt es sich, über einen Trinkwassertank aus PE-Kunststoff eine hygienische und vergleichsweise kostengünstige Methode zur Wasserversorgung zu wählen.

Bergbahnen und Skigebiete

Um die Wasserversorgung des in Bergbahnen und Skigebieten tätigen Personals sicherzustellen, lohnt es sich, Wasser aus Quellen zu sammeln. Trinkwassertanks, Brunnenstuben und Quellschächte vergegenwärtigen eine effiziente Methode, um in diesen Gebieten hochwertiges Quellwasser zu gewinnen.

Wie lange bleibt das Wasser im Trinkwassertank frisch?

Die Voraussetzung dafür, dass das Trinkwasser in einem Trinkwasserspeicher frisch bleibt, ist eine absolute Keimfreiheit – sowohl im Tank als auch in den anknüpfenden Leitungen. Dies erfordert die regelmäßige Untersuchung des Trinkwassers auf Krankheitserreger durch einen zertifizierten Experten.

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